Morsealphabet

Das Morsealphabet wurde von Samuel Morse (1791-1872) erfunden und wird heute auf der ganzen Welt verwendet.

a . - n - .
ä . - . - o - - -
b - . . . ö - - - .
c - . - . p . - - .
ch - - - - q - - . -
d - . . r . - .
e . s . . .
f . . - . t -
g - - . u . . -
h . . . . ü . . - -
i . . v . . . -
j . - - - w . - -
k - . - x - . . -
l . - . . y - . - -
m - - z - - . .
1 . - - - - 6 - . . . .
2 . . - - - 7 - - . . .
3 . . . - - 8 - - - . .
4 . . . . - 9 - - - - .
5 . . . . . 0 - - - - -
Punkt . - . - . - Fragezeichen . . - - . .
Komma - - . - - Apostroph . - - - - .
Irrtum . . . . . . . .    
Verstanden

. . . - .

Ende (Schlußzeichen) . - . - .

 

Prägen Sie sich den Ablauf des Notsignals ein, bevor Sie zu Wanderungen und Klettertouren in den Alpen aufbrechen.

Im Notfall senden Sie sechs Signale im Abstand von zehn Sekunden. Das Signal kann ein Ruf, ein Pfiff, ein Blinken mit der Taschenlampe oder ein Rauchzeichen sein.

Nach sechs Mal pausieren Sie für eine Minute. Wiederholen Sie die Abfolge, bis Sie gesehen oder gehört werden.

Hat Sie jemand bemerkt, so antwortet dieser mit einem Signal, das alle 20 Sekunden zu sehen oder zu hören ist.

Notsignale

Bei Verletzungen oder gefährlichen Situationen ist es notwendig auf sich aufmerksam zu machen. Hierzu gibt es international festgelegte Signale. Diese kann man mit optischen und akustischen Mitteln über weite Entfernungen übermitteln.

Diese Signale dürfen nur im Notfall verwendet werden!
Auch bei einem Fehlalarm begeben sich Retter oft  in Lebensgefahr (z.B. Bergwacht)

 

Alpines Notsignal: 6 x pro Minute ein Signal geben.  (pfeifen, blinken usw.)
Die Antwort ist ein Signal 3 x pro Minute.

 

SOS
(Save our souls)

punkt.gif (76 Byte)punkt.gif (76 Byte)punkt.gif (76 Byte)     strich.gif (74 Byte)strich.gif (74 Byte)strich.gif (74 Byte)     punkt.gif (76 Byte)punkt.gif (76 Byte)punkt.gif (76 Byte)  (pfeifen, blinken usw.)

                            
Flugzeugen kann man vom Boden aus Signale geben. Diese müssen sehr groß sein, damit sie wahrgenommen werden. Auslegen kann man sie aus Tüchern, Brettern, Steinen und vielem mehr.

fliegerzeichen.gif (8305 Byte)

S e e n o t s i g n a l e


Wie wichtig Seenotsignalmittel in Notsituationen sein können, weiß jeder Schiffs- und Bootsführer. Wann und welche Notsignale verwendet oder gezeigt werden dürfen, ist in den Kollisionsverhütungsregeln
( KVR ) abschließend geregelt.
Knallsignale
Nebelsignalgeräte
Leuchtkugeln
Kanonenschüsse oder andere
Knallsignale in Zwischen- 
räumen von ungefähr einer
Minute.
Anhaltendes Ertönen eines 
Nebelsignalgerätes.
Raketen oder Leuchtkugeln
mit roten Sternen einzeln in
kurzen Zwischenräumen
abgefeuert.
Morsesignal SOS Sprechfunksignal Flaggen NC
Das Morsesignal SOS
(••• --- •••).
Im Sprechfunk das dreimal 
gesprochene Wort Mayday.
Die Flaggen NC des 
Internationalen Signalbuches.
Signal Flagge + Ball
Flammensignale Leuchtraketen
Ball über oder unter einer
viereckigen Flagge.
Flammensignale auf dem
Fahrzeug, z.B. brennende 
Teer- oder Öltonnen.
Rote Fallschirmleucht-
raketen oder rote
Handfackeln.
Rauchsignale Signal mit Armbewegungen ohne Abbildung
Ein Rauchsignal mit orange- 
farbenem Rauch.
Langsames und wiederholtes 
Heben und Senken der
seitlich ausgestreckten Arme.
Signale einer 
Seenotfunkbake. 
Seenotsignale dürfen nur gegeben werden, wenn Gefahr für Leib und Leben der Besatzung und daher die Notwendigkeit zur Hilfe besteht. In anderen Fällen dürfen diese oder ähnliche Signale nicht gegeben werden, um unnötige und kostspielige Rettungsaktionen zu vermeiden.
J
eder, der ein Seenotsignal sieht oder empfängt, muss unverzüglich Hilfe leisten.

Diese Verpflichtung zur Hilfeleistung gilt, nach internationalem Seerecht, jedoch nur gegenüber Menschen
und nicht auch gegenüber dem in Seenot geratenen Schiff.

Außer den hier aufgeführten internationalen Seenotsignalen empfiehlt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger  ( besonders für Wassersportler ) das in kurzem Wechsel wiederholte Heißen und Niederholen der Segel. Falls die Wetterlage dies nicht erlaubt, können auch gut sichtbare Kleidungsstücke in etwa halber Masthöhe gesetzt werden. Um einerseits die Betriebssicherheit zu garantieren und andererseits dem Missbrauch vorzubeugen, unterliegen Seenotsignalmittel strengen amtlichen Auflagen. Sie sind im Waffen- und Sprengstoffgesetz verankert. Nur Signalwaffen mit dem Zulassungszeichen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) dürfen, nach dem Waffengesetz, von jedem frei erworben werden, der das 18. Lebensjahr vollendet hat. Darunter fällt beispielsweise der Signalstift Komet, den man, wie einen Kugelschreiber, an der Kleidung festklemmen kann. Die Signale dazu in den Farben Rot, Grün und Weiß haben eine Steighöhe von etwa 70 Meter und eine  Brenndauer von 5 Sekunden. Die Handhabung ist sehr einfach: Zum Abfeuern hält man den Stift mit ausgestrecktem Arm über den Kopf. Dabei ist natürlich darauf zu achten, dass das Schussfeld frei ist von Wanten, Stagen und Segeln. Dieser Signalgeber sollte zur Sicherheitsausrüstung jeder im Küstenbereich segelnden Jolle gehören.


Zur Sicherheitsausrüstung für seegehende Sportfahrzeuge sollte auch eine Seenotfunkbake,
vorzugsweise des Inmarsat-E-Systems gehören.

Der Begriff EPIRB  bedeutet: Emergency Position Indicating Radio Beacon. Hiermit ist ein Notsender gemeint, der die Möglichkeit einer Positionsübertragung bietet. Die Positionsübertragung ist nur bei der 406-MHz-, der 1,6-GHz- und der DSC-Variante möglich. Die Positionsübertragung wird jedoch nur bei 1,6-GHz-Inmarsat-E EPIRBs generell genutzt ! Inmarsat-E EPIRBs senden nach automatischer oder manueller Aktivierung einen Seenotalarm über den geostationären Satelliten-Seefunkdienst im 1,6 GHz Bereich. Das Notrufsignal enthält folgende Daten:


 

1. Schiffskennung (Inmarsat System Code)
2. Position der EPIRB (nach Länge und Breite)
3. Uhrzeit der letzten Positionsermittlung (UTC)
4. Art des Notfalls, sofern diese in der RCU (Fernbedieneinheit) eingegeben wurde
5. Kurs über Grund (in Grad)
6. Fahrt über Grund (in Knoten)

Da der Sender fast überall auf der Welt, außer Polkappen, ständig von den Inmarsat-Satelliten empfangen wird, beträgt die Alarmierungszeit nur wenige Minuten. Optional können die EPIRBs über Radar-Transponder verfügen.


Eine neue Inmarsat-E Alarmierungsbake, Gewicht weniger als zwei Kilogramm, hat die Zulassung erhalten. Der Hersteller, die Firma Navtec. Die Alarmierungszeit im Inmarsat E-System beträgt meist weniger als zwei Minuten und die übermittelte Notfallposition wird über einen integrierten GPS-Empfänger berechnet.
Die Navtec-EPIRB ist einleichter, portabler Notsender für die See- und Luftfahrt. Sie arbeitet mit den geostationären Inmarsat-Satelliten zusammen und gewährleistet die schnelle Alarmierung von Hilfsmannschaften nach einem Unfall oder nach einer Havarie. Vier Satelliten decken ca 97% der gesamten Erdoberfläche ab. Aus Europa sind gleichzeitig drei der vier Satelliten erreichbar. Hierdurch ist die Weiterleitung eines Notrufs ohne lange Verzögerungszeit garantiert. Darüber hinaus ist die Wahrscheinlichkeit eines Datenverlustes während der Übertragung minimiert.
Inmarsat-E Alarmierungsbake


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